
Das Festival für Kunst, Wissenschaft & Aktivismus im Karst
Festival Krasopis
Der Karst inspiriert Künstler, Wissenschaftler, Wanderer und jeden der in diese Landschaft eintauchen mag. Wir freuen uns, auf dem Festival Menschen begrüßen zu können, die mit ihrem Tun, ihrem Schaffen, ihrem Forschergeist oder einfach Ihrer Neugierde einen Weg gefunden haben, Ihrem Dialog mit der Natur Ausdruck zu verleihen. Auf dem Festival sprechen Musiker, Dichter, Karstologen, bildende Künstler, Höhlenforscher und Menschen, die sich mit der Mythologie des Karstgebietes befasst haben, miteinander.
Es wird ein Blick auf die Berge aus den verschiedensten Perspektiven. Wie klingt der Karst? Was erzählt er? Wie sieht er aus? Was kann man darüber wissen. Sie sind herzlich eingeladen uns bei dieser Forschungsreise zu begleiten!
Es gilt zu bedenken, dass der Karst zu den komplexesten und vielfältigsten Landschaften der Welt und ökologischen Strukturen gehört, der aber leider, aufgrund der führenden und oft stereotypen Narrative, kaum sichtbar ist.
An diesem Ort und live auf dem Festival stellen wir aktuelle wissenschaftliche Perspektiven auf den Karst vor (Dolinen. Höhlen...). Eine Gruppe junger Aktivisten wird uns zeigen, wie man es schaffen kann, die Flüsse, die besonders bedroht sind, aktivistisch, rechtlich und künstlerisch beschützen kann.
Die Idee dieses Treffens ist es, den Teilnehmern zu ermöglichen, sich miteinander auszutauschen und sich gegenseitig in ihrem Zugang zur Natur zu ergänzen und erweitern. Und schlussendlich an einem neuen Weltbild für den Karst zu arbeiten, das deutlich weniger reduktionistisch ist als das bestehende.
Eine Veranstaltung
von:



Teilnehmer &Teilnehmerinnen 2026

Ivo Lučić
Ivo Lučić ist Karstologe, dessen Untersuchungsfeld so weit wie der Dinarische Karsts ist, abber lange nicht so tief wie der Dinarische Karst. Er taucht viel ab. In Büchern, Forschungsberichte und journalistische Arbeiten erforschte er, wie Naturwissenschaft und Traditions- und Gebrauchsansätze ineinandergreifen und ein aktuelles Bild ergeben . Er beschreibt seinen Zugriff als karstologische Holistik oder Umwelthumanistik. Sein Fachwissen und sein kritischer Blick auf menschliche Interventionen im Karst werden auf dem Festival künstlerische Impulse bereichern und gleichzeitig für die notwendige Erdung unseres Themas sorgen.

Aida Kapetanović
Aida Kapetanović ist ursprünglich in Mostar geboren, aber in Italien aufgewachsen, wo sie in Florenz Politikwissenschaften und Soziologie studiert hat. Ihre besondere Aufmerksamkeit gilt der Öko-Soziologie und der Frage nach Kulturaspekten ökologischer Bewegungen. Ihre Doktorarbeit über den Aktivismus im Zusammenhang vom Schutz von Flüssen in Bosnien und in der Herzegovina geschrieben und dabei studierte sie, wie kollektive Bewegungen in Netzwerken zusammenkommen, Identitäten bilden und welche Kultur und Symbolik dabei entsteht. In besonderem Fokus ihrer Arbeit stehen die Flüsse Südosteuropas. Nun ist sie nach Mostar zurückgekehrt, wo sie ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Engagement vor Ort anwendet.

Mladen Blažević
Mladen Blažević (geb. 1969. in Rijeka ) ist ein kroatischer Schriftsteller, Dichter, Dramaturg und Publizist, der für seine Werke, aber auch seine journalistische Arbeit weithin bekannt ist. Für das Festival Krasopis wird er "Arrythmie der Erde" vorstellen, einen Roman über eine Höhle in Istrien, in der ein Archäologe bis dahin unbekannte Schichten freilegt. In Parallelsträngen der Erzählung taucht er in die verschiedenen Zeitdimensionen ein, die in der Höhle jene Schichten hinterließen. Es erwartet uns eine unterhaltsame, spannende und kenntnisreiche Zeitreise mit dem Autor, der heutzutage unweit solcher Karsthöhlen in Vižinada in Istrien lebt und arbeitet.

Matko Kezele
Matko Kezele wird idem Festival in diesem Jahr seinen visuellen Rahmen geben. Kezele ist Mosaik-Künstler und Restaurator, der sein Handwerk an der berühmten Mosaik-Akademie in Padua erlernt hat. Mit der Zeit entwickelte er seinen ganz eigenen Ausdruck mit Mosaiken, die er zum Teil direkt auf Karststeine appliziert. Der Karst, seine Farben und Formen, der besondere Zauber, den diese Landschaft und die damit verbundene Kultur, ausmachen, ist die zentrale Inspiration für seine Werke. Seine Kunst ist Natur in tausend Stücken, lebendiger, bunter archaischer und tief vertrauter Stein.

Ratko & Radiša Teofilović
Wenn der Karst selber sänge, hörte sich das wahrscheinlich wie die Musik dieser beiden erstaunlichen Zwillingsbrüder an: archaisch, geheimnisvoll und gleichzeitig modern - und a capella. So überraschend die Ästhetik des Dinarischen Karstes bisweilen ist, so baut auch ihre Musik nicht auf die in der europäischen Musik oft üblichen Terzen, sondern kommt auch in erstaunlichen Quinten und Quarten daher. Darunter liegt oft ein lang gehalter Grundton, der ison, als sei es ein Jahrhunderte übergreifender Urton jener Natur. Ihr Repertoire reicht so weit wie der Dinarische Karst: Kosovo, Südserbien, Mazedonien, Sandžak und Dalmatien. Die Musik dieser beiden Künstler ist ein Ereignis und wir sind stolz und glücklich, sie auf diesem Krasopis dabei zu haben!
Foto: Šibenski

Sanja Puljar D'Alessio
Sanja Puljar D'Alessio ist Dozentin an der Philosophischen Fakultät der Universität von Rijeka. Dort arbeitet sie in der Abteilung für Kulturwissenschaften. Sie wirkt im Feld der Kulturanthropologie und Ethnografie – untersucht also, wie Menschen, Gruppen und Institutionen ihren Alltag und ihre soziale Welt gestalten. In neueren Arbeiten beschäftigt sie sich stark mit dem Verhältnis von Menschen und Pflanzen, etwa mit „more-than-human sociality“, kultureller Botanik und ökologischen Fragen. Wie wir mit Pflanzen leben (sollten), darauf wird sie uns auf dem Festival eine Antwort geben.

Predrag Slijepčević
Predrag B. Slijepčević ist Biowissenschaftler und Senior Lecturer am Department of Life Sciences der Brunel University London und forscht an der Schnittstelle von Biologie, Evolutionsforschung und Wissenschaftsphilosophie.
Im Zentrum seiner Arbeit steht die Frage, wie biologische Systeme – von Bakterien bis zu Tieren – ihre Umwelt wahrnehmen, Informationen verarbeiten und Formen biologischer Intelligenz entwickeln.
In seinem Buch "Biocivilisations: A New Look at the Science of Life" stellt Slijepčević die anthropozentrische Vorstellung infrage, der Mensch sei der Höhepunkt der biologischen Entwicklung.
Er zeigt anhand von Bakterien, Pflanzen, Pilzen, Insekten und Tieren, dass Kommunikation, Kooperation, Landwirtschaft, Medizin, Architektur und sogar Formen von Kunst keine exklusiv menschlichen Errungenschaften sind.
Er entwickelt eine Perspektive auf das Leben, in der Organismen nicht als passive Maschinen, sondern als aktive, lernende und miteinander verbundene Akteure erscheinen.
"Biocivilisations" ist damit zugleich eine wissenschaftliche und philosophische Einladung, unseren Platz im Netz des Lebens neu zu denken.

Katarina Kušić
Katarina Kušić ist Associate Professor am Center for Advanced Studies – Southeast Europe (CAS SEE) der Universität Rijeka und arbeitet im Bereich Internationale Beziehungen und Politikwissenschaft. Sie untersucht, wie Land, Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus politisch und gesellschaftlich gestaltet werden – insbesondere in Kroatien und Serbien. Dabei interessiert sie sich auch für die Beziehungen zwischen Menschen und Boden/Erde. Ihr Forschungsprojekt untersucht unter anderem die politische Ökologie des Landes in Kroatien und Serbien. Auf dem Festival berichtet sie uns, wie Wälder und Berge in politischem Gedankengut rezipiert und erzählt werden.

Hrvoje Jurić
Hrvoje Jurić ist Professor für Philosophie in Zagreb. Sein besonderes Interesse gilt der Bio-Ethik. Er ist Mitherausgeber der Zeitschriften "Philosophische Forschung" und "Synthesis philosophica". Außerdem schreibt er auch Lyrik. Sein Buch "Vom Geringsten und noch Geringeren" ist eine Sammlung poetischer (!) Essays über Minderheiten oder Lebewesen, die wir Menschen gerne vorschnell als gering bezeichnen, anfangen von Flüchtlingen, über Tiere , bis hin zu Dingen und Phänomenen, auf die wir gerne hinabschauen.
Dieses Jahr wird er uns in das Werk von Ivan Illich einführen, der in diesem Jahr seinen hundersten Geburtstag feiern würde. Ivan Illich (1926–2002) war ein österreichischer, US-amerikanischer und global bekannter Sozialphilosoph, Theologe, Historiker und katholischer Priester. Er prägte den Begriff der Konvivialität (Lebensdienlichkeit statt Herrschaftstechnik) als Vision einer menschenfreundlichen, selbstbestimmten Gesellschaft im behutsamen Umgang mit Technik und ist damit immer immer noch brandaktuell.

Sofija Vrcelj
Sofija Vrcelj ist Professorin für Pädagogik an der Philosophischen Fakultät der Universität Rijeka, genauer am dortigen Department für Pädagogik. Sie lehrt vor allem in drei Bereichen: Schulpädagogik, Vergleichende Pädagogik und feministische Pädagogik. Vrcelj versteht Pädagogik nicht nur als Theorie des Unterrichtens, sondern untersucht Bildung im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Veränderungen, Geschlechterverhältnissen und Institutionen. Für Krasopis wird sie das Werk des österreichisch-amerikanischen Sozialphilosophen Ivan Illich aus pädagigischer Perspektive betrachten.
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Goran Barović
Teo Delić. unterrichtet am Institut für Biotechnik der Universität in Ljubljana. Dort beschäftigt er sich als Biologe mit Schwerpunkt auf Zoologie mit endogenen und höhlenbewohnenden Schalentieren im Dinarischen Karst. Die Diversität der Fauna ist ihm ein besonderes Anliegen. In den letzten Jahren hat er sich auf die morphologischen Veränderungen bei Flohkrebsen (Amphipoden, kleinen Krebstierchen, die man sowohl in den Meeren als auch in Flussmündungen findet). So kleine Tierchen und so viel lässt sich aus ihren Anpassungen an die Umwelt ablesen!
Wir freuen uns, dass er beim diesjährigen Krasopis dabei ist!

Anne-Kathrin Godec
Anne-Kathrin Godec ist Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. Mit ihrem Mann führt sie das Literaturhotel Balatura, wo sie seit 18 Jahren Leseabende, Gespräche und Festivals veranstaltet. Die ganze Zeit aber ist sie vor allem magisch von der sie umgebenden Natur angezogen, dem Karst. Da sie selbst in ihrer Kindheit in den tiefen Wäldern und auf den nadelbedeckten Wegen des Schwarzwaldes wandelte, kam ihr der Dinarische Karst zunächst faszinierend fremd vor. Mit ihren Streifzügen, bei dem sie ihn als eigenes System mit eigenem Alphabet zu lesen begann, näherte sie sich langsam an und fand eine neue Welt.
Heute liest sie in den Karstlandschaften Metaphern wie in einem Buch.

Andrej Stroj
Andrej Stroj ist Hydrogeologe am Kroatischen Geologischen Institut (Hrvatski geološki institut) in Zagreb. Sein eigentliches Spezialgebiet ist weniger die klassische Grundwasserhydrologie als die Hydrogeologie von Karstlandschaften – also die Frage, wie Wasser durch verkarstete Gesteine, Höhlen und unterirdische Kanalsysteme fließt. Er untersucht, wie Niederschlagswasser in Karstgebiete eindringt, unterirdisch gespeichert wird und über Quellen wieder austritt. Ein Schwerpunkt ist dabei der Dinarische Karst, insbesondere Velebit, Gacka und die kroatische Adriaküste. Außerdem erforscht er Karstgrundwasservorkommen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Nutzung und ihres Schutzes. Das ist besonders relevant, weil Karstgrundwasser schnell auf Umweltveränderungen und Verschmutzungen reagieren kann. Für Krasopis fukussiert er auf das Gebiet der Lika, die durch einen Müllskandal gerade ins öffentliche Interesse gerückt ist.

Dženeta Hodžić
Dženeta Hodžić ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt. Ihr Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Umweltanthropologie, Ethnografie und Wasserforschung.
Besonders beschäftigt sie sich mit Grundwasser und Karstlandschaften – vor allem damit, wie Grundwasser genutzt, verwaltet, gemessen und geschützt wird.
Auch Wasserinfrastrukturen und deren Verhältnis zu Gesellschaft und Umwelt sind Gegenstand ihres Interesses. Für Krasopis spricht sie über die scheinbar "nicht gehorsamen" unterirdischen Gewässer im Karst.

Krešimir Žganec
Krešimir Žganec ist Biologe und Ökologe und Professor an der Universität Zadar. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Ökologie von Süßwasserökosystemen, insbesondere von Flüssen, Seen und den darin lebenden wirbellosen Tieren.
Er lehrt Fluss- und Süßwasserökologie, unter anderem die Untersuchung der ökologischen Qualität von Fließgewässern. Seine besonderen Interessen gelten dem Makrozoobenthos, also kleinen wirbellosen Tieren, die auf oder im Boden von Gewässern leben und als wichtige Indikatoren für den Zustand eines Gewässers dienen, sowie Krebstieren und anderen Wasserorganismen, darunter endemischen Arten der dinarischen Region.
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Sead Šašivarević
Sead Šašivarević ist Gründer und Betreiber von „Obećana Zemlja“ (OZ) in Blagaj bei Mostar, Bosnien-Herzegowina. Nach 17 Jahren in der Finanzbranche hat er sein städtisches und berufliches Leben aufgegeben und gemeinsam mit seiner Familie einen Ort aufgebaut, der Permakultur, ökologischen Anbau, Naturverbundenheit und Bildung miteinander verbindet. Obećana Zemlja versteht sich auch als Lernort. Ein Projekt ist beispielsweise die Initiative „Vitezovi OZ-a“, mit der Kinder wieder stärker mit Boden, Pflanzen und Natur in Kontakt gebracht werden sollen. Šašivarević engagiert sich zunehmend für den Schutz der Flüsse und Karstquellen der Herzegowina. 2026 initiierte er unter anderem die Bürgerinitiative zum Schutz der Bunica, nachdem dort ein Infrastrukturprojekt Fragen hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf den Fluss und das Grundwasser aufgeworfen hatte.

Jan Röhnert
Jan Röhnert ist Lyriker, Essayist, Übersetzer, Autor von Reiseprosa und Literaturwissenschaftler. Er lehrt als Professor für neuere und neueste Literatur an der Technischen Universität Braunschweig und lebt in Leipzig. Zu seinen jüngeren Veröffentlichungen zählen der Lyrikband „Erdtagzeit“ und der Erzählband „Karstwärts“ (2024). Sein Essay „Wildnisarbeit. Schreiben, Tun und Nature Writing“ (Arco Verlag, 2025) versteht Wildnis nicht als Zustand, sondern als Arbeitsbegriff für Prozesse, deren Verlauf sich weder planen noch vorhersehen lässt. In drei Teilen führt das Buch in die letzten Leipziger Brachen, in die wendländische Elbtalaue und auf einen Ostthüringer Streuobsthang über einem verwilderten Sandsteinbruch.
Krasopis 2026: Programm
Freitag, 23.10.26
Ort: Seminarhaus, Hotel Village Balatura
17:00
Matko Kezele
Ausstellungseröffnung "Pieces of Landscape"
Es nehmen teil: Matko Kezele, Anne-Kathrin Godec, Ivo Lučić
Thema: Leben und Wissen
18:00
Gesprächsrunde: Leben und Schaffen im Karst – Kunst als Werkzeug des Respekts, der Begeisterung und des Kennenlernens der Landschaft.
Es nehmen teil: Matko Kezele, Radiša & Ratko Teofilović, Hrvoje Jurić, Mladen Blažević, Anne-Kathrin Godec und Ivo Lučić
19:00 Abendessen (für Festivalteilnehmer)
20:00
Mladen Blažević: Aritmija Zemlje (Arrhythmie der Erde, Roman)
Buchgespräch: Mladen Blažević und Anne-Kathrin Godec
Subota, 24.10.2026.
Thema: Leben und Wissen (Fortsetzung)
Ort Seminarhaus Hotel Village Balatura
09:00
Predrag Slijepčević
Biozivilisationen –Vortrag und Gespräch
10:00
Auf den Spuren des Wissens: Ausflug nach Bribir/ Grižane
1. Geburtshaus des Botanikers Josip Pančić
Einführung in das Werk von J. Pančić – Ivo Lučić
11:00
Besuch im Haus Klović:Leben und Schaffen von Juraj Klović mit besonderem Fokus auf die Pflanzenwelt in Klovićs Miniaturen.
Führung: Roberta Bengez, Marijan Mavrić & Anne-Kathrin Godec
Ausstellung Marijan Mavrić
Spaziergang zur Burgruine von Grižane
Picknick
Ort: Seminarhaus Hotel Village Balatura
14:00
Sanja Puljar D'Alessio
Mit Pflanzen leben - vielartige Ethnografie, Vortrag und Gespräch
15:00
Katarina Kušić
Wälder und Gebirge in der politischen Meinung: Konflikte, Krisen und Hoffnung
Wissen und das Schicksal des Wissens: Ivan Illich zum hundersten Geburtstag
16:00
Hrvoje Jurić
Die Philosophie Ivan Illichs: Gegen die Verwässerung der Welt und des Lebens
17:00
Sofija Vrcelj
Von der Entschulung der Gesellschaften ins Zeitalter der Bildschirme. Die Aktualität der pädagogischen Ideen Ivan Illichs.
19:00 Abendessen (für Festivalteilnehmer)
20:00
Jan Röhnert
Wildnisarbeit. Schreiben, Tun und Nature Writing.
Literaturveranstaltung
Es nehmen teil: Jan Röhnert, Anne-Kathrin Godec, Konstantin Haag
21:00
Konzert
Die Brüder Teofilović
(im Seminarhaus)
Nedjelja, 25.10.2026.
Tema: Gewässer: Karstflüsse und unterirdische Gewässer
09:00
Goran Barović
Die Hydrografie des Flusses Zeta
10:00
Andrej Stroj
Die Hydrogeologie der Lika
11:00
Krešimir Žganec
Die Ökologie und lebendige Welt der Flüsse, Schäden durch Wasserdämme
12:00
Ivo Lučić
Zur Mythologie des Abgrunds und der unterirdischen Gewässer - ein kurzer Überblick
12:15
Dženeta Hodžić
Die Anthropologie der ungehorsamen unterirdischen Gewässer
13:30 Mittagessen (Für Festivalteilnehmer)
Thema: Aktivismus - der Schutz der Flüsse und der Landschaft
14:30
Aida Kapetanović
Der Schutz der Flüsse im Dinarischen Karst: von der Theorie zur praktischen Erfahrung
15:30
Sead Šašivarević
Permakultur und ein visionärer Blick auf ein Leben mit der Landschaft
(Projekt Obećana zemlja/ Gelobtes Land)
16:30
Bürgerinitiative "Gospić, unser Zuhause"
Müll im Karst – der Aktivismus, der Kroatien veränderte
17:30
Was der Karst braucht– Gesprächsrunde
19:00 Abendessen (für Festivalteilnehmer)
Krasopis 2022 - 2025 Impressionen

Krasopis 2022 - Impressionen

















































